Was gehört in die Buchhaltung – und was nicht?
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Was gehört in die Buchhaltung – und was nicht?

Gerade in kleinen Unternehmen, bei Selbstständigen oder Startups herrscht oft Unsicherheit, was eigentlich alles in die Buchhaltung gehört– und was nicht. Dabei ist eine saubere Buchhaltung nicht nur gesetzliche Pflicht, sondern auch die Grundlage für gesunde Finanzen und gute Entscheidungen. Hier kommt ein Überblick, der Klarheit schafft.

Was in die Buchhaltung gehört

1. Einnahmen & Umsätze

  • Ausgangsrechnungen an Kund:innen

  • Gutschriften

  • Einnahmen aus Online-Verkäufen, Provisionen, Lizenzen etc.

2. Ausgaben & Kosten

  • Eingangsrechnungen von Lieferanten

  • Mietkosten, Versicherungen, Telekommunikation

  • Löhne, Honorare, Sozialabgaben

  • Reisekosten (z. B. Bahn, Hotel, Spesen)

  • Büromaterial, Softwarelizenzen, Werbung

  • Leasing oder Abschreibungen von Geräten

3. Bank- & Kassenbewegungen

  • Kontoauszüge

  • Bargeldbelege und Kassenbücher

  • Kreditkartenzahlungen

4. Belege & Nachweise

  • Quittungen, Verträge, Lieferscheine

  • Zahlungsbelege, Quittungen, Mahnungen

  • Eigenbelege bei Barzahlungen

5. Steuerrelevante Unterlagen

  • MWST-Abrechnungen

  • Steuerbescheide

  • Abschreibungspläne

  • Inventarlisten

6. Vermögenswerte & Investitionen

  • Anschaffungen über der Abschreibungsgrenze (z. B. Maschinen, Fahrzeuge, Technik)

  • Beteiligungen oder Anteile

  • Anlagevermögen (z. B. Immobilien, Firmenfahrzeuge)

  • Aktivierungen von Entwicklungskosten oder Softwareprojekten

Was nicht in die Buchhaltung gehört

1. Privatausgaben

  • Private Restaurantbesuche

  • Kleidung (sofern nicht beruflich nötig und anerkannt)

  • Urlaubsreisen

    ➡️ Ausnahme: gemischte Reisen, bei denen der geschäftliche Teil nachgewiesen wird

2. Unbelegte Ausgaben

  • Zahlungen ohne Quittung oder Rechnung

    ➡️ Es gilt: Keine Buchung ohne Beleg

3. Schätzungen oder Barzahlungen „aus dem Bauch“

  • Nur belegbare, nachvollziehbare Zahlungen dürfen eingebucht werden

4. Nicht realisierte Werte

  • Ideen, potenzielle Projekte oder unbezahlte Freundschaftsdienste gehören nicht in die Zahlen

Tipp: Buchhaltung vereinfachen mit dem richtigen Tool

Mit einem modernen System wie Blond.swiss lässt sich die Buchhaltung schlank, klar und stressfrei führen. Belege digital erfassen, Einnahmen und Ausgaben direkt verbuchen und Projekte mit Rechnungen verknüpfen – alles an einem Ort.

So sparst du dir Excel-Chaos, Papierflut und manuelle Fehler – und hast gleichzeitig alles bereit für deine:n Treuhänder:in oder das Steueramt.

Buchhaltung muss nicht kompliziert sein

Wer weiss, was wirklich in die Buchhaltung gehört – und was nicht –, spart sich viele Rückfragen, Fehler und böse Überraschungen am Jahresende.

Mit Struktur, Disziplin – und den richtigen Tools – bleibt die Buchhaltung kein Stressfaktor, sondern ein echter Überblicks-Booster.