Meetings die wirklich was bringen - und solche, die einfach nur Zeit fressen
← Alle Beiträge

Meetings die wirklich was bringen - und solche, die einfach nur Zeit fressen

Meetings sind wichtig – heißt es. Sie fördern den Austausch, schaffen Klarheit, stärken das Teamgefühl. Und doch sitzen wir viel zu oft in Besprechungen, die weder zielführend noch notwendig sind. Was bleibt? Verschwendete Zeit, Frust und das Gefühl, eigentlich etwas anderes geschafft haben zu müssen.

Publikationsdatum 06.08.2025

Die größten Meeting-Zeitfresser – und wie du sie vermeidest

❌ 1. Das „Warum sind wir hier?“–Meeting

Erkennbar an: Schweigend in den Bildschirm starrenden Gesichtern oder einem fragenden „Worum geht’s nochmal genau?“.

👉 Lösung: Jedes Meeting braucht ein klares Ziel. Keine Agenda? Kein Meeting.

❌ 2. Das „Könnten wir das bitte auf den Punkt bringen?“–Meeting

Erkennbar an: Endlosen Monologen, die irgendwann in belanglosen Anekdoten aus dem letzten Urlaub übergehen.

👉 Lösung: Ein Timer hilft. Ein Thema – zehn Minuten – nächstes Thema.

❌ 3. Das „Lass uns nochmal alles wiederholen, für die, die nicht aufgepasst haben“-Meeting

Erkennbar an: „Können wir das nochmal von vorne durchgehen? Ich war eben kurz raus…“

👉 Lösung: Notizen oder eine kurze Zusammenfassung in einem gemeinsamen Dokument sichern – alle lesen, alle up to date.

❌ 4. Das „Wir treffen uns jetzt einfach mal regelmässig“–Meeting

Erkennbar an: „Wir haben diesen wöchentlichen Call, aber eigentlich gibt’s nix Neues…“

👉 Lösung: Regelmässige Meetings nur beibehalten, wenn sie wirklich Mehrwert bringen. Sonst lieber ad-hoc besprechen.

Meetings, die wirklich produktiv sind – So geht’s richtig

1. Agenda ist Pflicht

Keine Agenda? Dann ist das Meeting freiwillig. So einfach. Eine gute Agenda ist nicht länger als fünf Stichpunkte und enthält klare Themen.

2. Maximal 30 Minuten

Meetings sollten knackig sein. Wenn’s länger dauert, wird’s ineffizient. Ausnahme: Strategie-Workshops, aber dann bitte mit Pausen.

3. Nicht jeder muss dabei sein

Stell dir vor, du lädst nur Leute ein, die wirklich etwas beitragen können. Radikal? Nein. Effektiv? Ja!

4. Klarer Plan für danach

Was sind die nächsten Schritte? Wer macht was bis wann? Alles andere ist nette Plauderei ohne Ergebnis.

5. Meetings als letzte Option

Bevor du ein Meeting einberufst, frag dich: Kann das per E-Mail oder in einem Chat geklärt werden? Falls ja: Lass es.

🛠 Tools, die Meetings überflüssig machen (oder besser machen)

🔹 Slack / Microsoft Teams – Für schnelle Abstimmungen ohne Meeting.

🔹 Trello / Monday.com – Aufgaben zuweisen, Fortschritte sehen, ohne ständige Updates-Meetings.

🔹 Notion – Perfekt für Projektmanagement, Datenbank, Team-Collabs, Templates und auch als geteilte Meeting-Notizen und To-Dos.

🔹 Google Docs / Confluence – Infos dokumentieren, damit keiner mehr sagen kann: „Davon wusste ich nichts!“

🔹 Zoom / Google Meet mit Timeboxing-Tool – Damit Meetings nicht ausufern.