Energieeffizienz-Massnahmen, die sich für KMU sofort rechnen
LED statt alte Beleuchtung
Umstellung von Neon- oder Halogenlampen auf LED spart bis zu 60–80 % Stromkosten.
Amortisation: oft schon nach 1–2 Jahren.
Extra-Vorteil: weniger Wartung, längere Lebensdauer.
Geräte im Standby konsequent ausschalten
Kaffeemaschinen, Drucker, Bildschirme, Router – im Dauerbetrieb summiert sich das.
Intelligente Steckdosenleisten oder Zeitschaltuhren reduzieren den Verbrauch automatisch.
Kleine Investition, sofortige Wirkung.
Effiziente Heiz- & Kühlsysteme
Absenkung der Bürotemperatur um nur 1 °C spart rund 6 % Heizenergie.
Regelmässige Wartung von Heizungen und Klimaanlagen steigert die Effizienz.
Smarte Thermostate ermöglichen automatisierte Steuerung.
Stromfresser im Büro aufspüren
Alte Kühlschränke, Klimageräte oder Server ziehen überproportional viel Energie.
Energie-Messgeräte zeigen, wo die Kosten entstehen.
Austausch gegen A+++ Geräte rechnet sich oft nach kurzer Zeit.
Mobilität effizienter gestalten
Poolfahrzeuge durch Carsharing oder E-Autos ersetzen.
Videokonferenzen statt unnötiger Fahrten.
ÖV-Beiträge für Mitarbeitende fördern nachhaltige Mobilität und senken Kosten für Parkplätze.
Förderprogramme nutzen
Viele Kantone und Energieversorger unterstützen KMU bei Effizienz-Investitionen.
Beispiele: ProKilowatt, Kantonale Energie-Förderungen, Programme von EnergieSchweiz.
Zuschüsse verkürzen die Amortisationszeit erheblich.
Digitale Unterstützung einsetzen
Moderne Systeme helfen, Verbräuche transparent zu machen:
Smart Meter für Echtzeit-Energieverbrauch.
Monitoring-Tools wie Eco-Drive oder Energy-Tool von Swissgrid.
ERP/Business-Tools (z. B. bexio, Abacus, Blond.swiss) bieten Schnittstellen zu Nachhaltigkeits-Reporting – ideal für KMU, die Energiedaten auch für ESG-Reporting nutzen wollen.